Die Regeln zwischen dir und uns. Kurz, und ohne Fallen.
Diese Bedingungen gelten für die Nutzung der App Arising Warrior und aller Dienste, die dazugehören. Vertragspartner ist Sebastian Niehues, erreichbar über die Angaben im Impressum.
Die App wird dir kostenlos zur Verfügung gestellt. Ein Anspruch darauf, dass sie in einer bestimmten Form oder überhaupt weiter angeboten wird, entsteht daraus nicht.
Trainieren darfst du in jedem Alter. Wenn du minderjährig bist, sprich vorher mit deinen Eltern und mit einem Arzt darüber.
Für „Mein Zirkel" brauchst du ein Konto, und dafür musst du mindestens 16 Jahre alt sein. Das ist keine Willkür: unterhalb dieser Grenze müssten deine Eltern einwilligen, und zwar nachprüfbar.
Ein Konto ist persönlich. Gib deine Zugangsdaten nicht weiter und lege kein Konto für einen anderen an.
Arising Warrior ist keine ärztliche Beratung und ersetzt weder einen Arzt noch einen Trainer. Die Übungen, Pläne und Hinweise in der App sind allgemein und kennen weder deinen Körper noch deine Vorgeschichte.
Sprich mit einem Arzt, bevor du anfängst, und ganz besonders dann, wenn eines davon auf dich zutrifft: du hast lange nicht trainiert, du bist in ärztlicher Behandlung, du nimmst Medikamente, du hast Beschwerden an Herz, Kreislauf, Lunge, Gelenken oder Rücken, du bist schwanger oder es liegt eine Operation hinter dir.
Beim Training gilt:
Die Verantwortung dafür, ob eine Übung für dich passt und wie schwer du sie machst, liegt bei dir. Das ist keine Ausrede, sondern die Lage: wir sehen dich nicht.
Was wir dagegen nicht tun, und zwar weil es nach deutschem Recht gar nicht ginge: unsere Haftung für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit ausschließen. Das ist nach § 309 Nummer 7 des Bürgerlichen Gesetzbuchs unwirksam, auch bei leichter Fahrlässigkeit. Klauseln, die so etwas behaupten, stehen in vielen Apps und sind das Papier nicht wert.
Alles, was du in der App siehst, ist von uns gemacht: die Übungsbeschreibungen, die Sicherheitshinweise, die Bewegungsabläufe, die gezeichneten Vormacher, die Spielfiguren, die Ränge, die Zirkelkammer, die Texte und der Aufbau. Das ist Arbeit von Monaten und es ist urheberrechtlich geschützt.
Du darfst das alles für dein eigenes Training benutzen, so lange du willst. Was du nicht darfst:
Die Ausfuhr in den Einstellungen ist für dich gedacht, damit du auf ein neues Telefon umziehen kannst. Sie enthält deinen Trainingsverlauf, keine Übungsinhalte, und sie ist keine Erlaubnis, Inhalte weiterzugeben.
Der Name Arising Warrior, das Zeichen der App und die Namen der Figuren gehören ebenfalls uns. Verwende sie nicht so, dass der Eindruck entsteht, wir stünden hinter etwas, mit dem wir nichts zu tun haben.
Was du selbst einträgst, also dein Training und dein Name, gehört dir. Wir nehmen uns daran keine Rechte, die über das hinausgehen, was nötig ist, um dir die App anzuzeigen.
Wähle einen Namen, den man zeigen kann. Nicht erlaubt sind Namen, die beleidigen, andere nachahmen, Rechte Dritter verletzen oder gegen Gesetze verstoßen. Dasselbe gilt für alles, was du im Zirkel an andere schickst, auch für den Text einer Meldung.
Verstößt ein Name dagegen, dürfen wir ihn festlegen, also durch einen anderen ersetzen, den du nicht mehr ändern kannst, bis wir ihn wieder freigeben. Bei Kleinigkeiten sagen wir vorher Bescheid. Was sonst passieren kann, steht im nächsten Abschnitt.
Im Zirkel verbindest du dich über deinen Verbindungscode oder, wenn die Namenssuche freigeschaltet ist, über einen Suchnamen. Eine Verbindung entsteht erst, wenn beide Ja gesagt haben: einer lädt ein, der andere nimmt an. Niemand landet in deinem Zirkel ohne dein Ja, und du in keinem fremden ohne das des anderen.
Beim Einladen gilt:
Damit das hält, gibt es Grenzen je Tag für Einladungen, Suchen, Codeversuche und Meldungen, und nach einer Ablehnung eine Pause, bevor du dieselbe Person wieder einladen kannst. Stößt du an eine Grenze, sagt dir die App das, und am nächsten Tag geht es weiter. Wir dürfen diese Grenzen anpassen, ohne dass du dafür ein Update brauchst.
Blockieren kannst du jede Person, die dir im Zirkel begegnet: im Personenfenster und bei einer Einladung. Blockieren löst eine bestehende Verbindung, nimmt offene Einladungen zwischen euch zurück, und die Person findet dich nicht mehr. Sie erfährt es nicht von uns. Aufheben kannst du die Sperre jederzeit, in der Liste der Gesperrten.
Melden kannst du an denselben Stellen, dazu bei einem Suchtreffer und aus der Liste der Gesperrten heraus: mit einem Grund aus der Liste und, wenn du willst, ein paar Sätzen dazu. Die gemeldete Person erfährt nicht, von wem die Meldung kommt. Ohne die App erreichst du uns über unsere Webseite unter „Etwas melden".
Was nach einer Meldung passiert:
Ist jemand in Gefahr, ruf die Polizei, in Deutschland die 110. Eine Meldung in der App ist kein Notruf, und wir lesen nicht rund um die Uhr.
Wir geben uns Mühe, dass die App läuft, versprechen aber keine bestimmte Verfügbarkeit. Es kann Wartungen geben, Störungen und Fehler. Für dein Training ist das folgenlos: es liegt auf deinem Gerät und funktioniert auch ohne Netz.
Wir dürfen die App weiterentwickeln, Funktionen ändern und einzelne einstellen. Fällt etwas Wesentliches weg, sagen wir es rechtzeitig in der App.
Wir haften unbeschränkt:
Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir darüber hinaus nur für die Verletzung solcher Pflichten, auf deren Erfüllung du dich verlassen können musst, damit der Vertrag überhaupt seinen Sinn hat. In diesem Fall ist die Haftung auf den Schaden begrenzt, mit dem typischerweise zu rechnen ist.
Eine weitergehende Haftung besteht nicht.
Du kannst jederzeit aufhören, ohne Frist und ohne Begründung: lösche dein Konto in der App oder über unsere Webseite, und lösche die App, wenn du auch das Training loswerden willst.
Wir dürfen ein Konto kündigen, wenn du gegen diese Bedingungen verstößt. Bei schweren Verstößen sofort, sonst nach einem Hinweis.
Ändern wir diese Bedingungen, fragen wir beim nächsten Öffnen des Zirkels erneut nach deiner Zustimmung und nennen das Datum der neuen Fassung. Bist du nicht einverstanden, kannst du dein Konto löschen.
Diese Fassung stammt vom 23. August 2026.
Es gilt deutsches Recht. Wenn du Verbraucher bist, bleiben die zwingenden Schutzvorschriften des Staates unberührt, in dem du gewöhnlich lebst.
Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Stand: 23. August 2026